PBFD gibt es auf der ganzen Welt. Die Kankheit wird durch ein sogenanntes Cirovirus verursacht. Erkennbar an Wachstumsstörungen des Schnabels, der Federn und der Krallen. Vögel, die sich infiziert haben, verbreiten das Virus mit dem Federstaub, durch den Kot und beim Füttern von Jungen oder Partnern.

So können Nestlinge direkt von den Elterntieren angesteckt werden. So nach drei bis vier Wochen nach der Ansteckung bei Jungvögeln oder auch nach ein paar Monaten bei erwachsenen Vögeln, werden die Haut hornhaltige Körperteile und das Immunsystem befallen.

Dadurch sterben Gewebeteile ab. Durch den Befall des Thymus wird das Immunsystem schwer geschädigt. Vögel im Alter von bis zu drei Jahren sind am häufigsten gefährdet.
Bei älteren Vögeln kann es sein, dass die Infektion mit dem Virus ohne äußerliche Erkrankung passiert. Trotzdem ist der Vogel dann Träger der Krankheit und kann andere Vögel anstecken.

Beim Krankheitsverlauf wird zwischen chronischer und akuter Krankheit unterschieden.
Die akute Erkrankung ist fast nur bei Jungvögeln zu beobachten, die dann nach einigen Wochen sterben.

Dabei sind Schnabelveränderungen nicht erkennbar. Nur die herauswachsenden Federn sind brüchig, fallen aus oder entwickeln sich nicht richtig. Hinzu kommen Durchfall oder Erbrechen, Appetitmangel und Schwäche. Meistens endet die Infektion bei Jungvögeln tödlich.

Ist die Infektion chronisch, auch das kann ab einem Alter von einem halben Jahr geschehen, so wird sie von Mauser zu Mauser schlimmer.
Als erstes werden die Daunenfedern befallen. Dadurch staubt der Vogel sehr viel stärker . Später werden dann auch die großen Federn fast ganz zerstört. Die Federn fallen auch am Kopf ab oder brechen dort ab.
Dass der Federverlust ohne Juckreiz geschieht, lässt den Verdacht auf PBFD zu.
Wenn die Krankheit weiter fortschreitet, zeigen sich Veränderungen an Krallen und Schnabel.

Der Schnabel und die Krallen wachsen viel schneller als nochmal , sind aber brüchig. Durch sorgsames Schneiden von Schnabel und Krallen kann man entgegen wirken. Der Vogel kann auch, wenn er alle Federn verliert, noch einige Jahre leben. Doch die Gefahr ist groß, durch das geschädigte Immunsystem an einer anderen Krankheit zu sterben.

PBFD läßt sich durch eine Blutuntersuchung auf Antikörper feststellen. Bei chronischer Erkrankung kann die Virenzahl zu klein sein, sicher ist so ein Test also nicht. Behandeln kann man nur wenig.
Das Immunsystem stützen, Krallen und Schnabel schneiden und sehr viel Vitamin A ist alles, was man machen kann.

Eine Heilung ist bisher nicht möglich.

Weitere Infos findet ihr hier PBFD Birds Online